|
Linda
Tellington Jones (LTJ) und die von ihr entwickelte Tellington TTouch Methode
Linda ist
in Kanada aufgewachsen und lebte später in USA., heute in Hawaii.
1974 -77 erlernte sie die Feldenkrais-Methode. Hier wird auf eine spezielle
Art das Nervensystem der Menschen aktiviert. Linda, ihr ganzes Leben mit
Tieren verbunden, entwickelte auf dieser Basis eine Methode, die das Nervensystem
der Tiere beeinflusst.
Spezifische
Berührungen (TTouch) und ein spezielles Führtraining begründen
die Tellington TTouch Methode. Dies wirkt sich sowohl auf das körperliche
Wohlbefinden, als auch auf das Verhalten positiv aus.
Die erstaunlichen Erfahrungen, die sie zu Beginn mit Pferden machte, ermutigten
sie, auch mit anderen Tieren auf diese Weise zu arbeiten. Es zeigte sich,
dass auch Hunde, Katzen, Vögel, Lamas und verschiedene Zootiere gut
auf die Methode reagieren.
Linda lehrt
ihre Methode auf allen 5 Kontinenten. Die 3-jährige Ausbildung zum
Practitioner für Hunde/Katzen/Kleintiere oder zum Practitioner für
Pferde wird in Amerika, aber auch in der Schweiz, Deutschland, Oesterreich
und England angeboten.
Tellington TTouch Methode ist ein gesetzlich geschützter Name.
Die Feldenkrais-Methode
für Menschen
Die Methode
ist nach dem israelischen Kernphysiker und Judomeister Moshé
Feldenkrais (1904 - 1984) benannt. Er wusste wissenschaftliche Erkenntnisse
über das Nervensystem mit praktischem Wissen über angeborene
und erlernte Bewegungsabläufe zu verbinden.
Die Methode beruht darauf, Menschen zu helfen, "Vorräte"
nicht benutzter Nervenbahnen und Gehirnzellen zu aktivieren, über
die wir alle verfügen.
Im Laufe der Entwicklung eignen wir uns nicht nur positive Bewegunsgewohnheiten
an, sondern auch solche, die zu Schmerzen und Einschränkungen führen
können. Wollen wir dies verändern, lehren uns die Feldenkrais-Lektionen,
mit Bewusstheit / Achtsamkeit den eigenen Körper wahrzunehmen und
auf neue, ungewohnte Weise zu bewegen . Die Qualität der Bewegung
und das eigene Wohlbefinden stehen im Vordergrund. Durch schrittweise
Reduktion von Anspannung und Anstrengung ist es möglich,neue Bewegungsmuster
zu entdecken. Wenn diese nicht gewohnheitsmässigen Bewegungen uns
ein gutes Körpergefühl geben, werden sie von unserem Nervensystem
als neue, leichte, angenehme Bewegungsmöglichkeit
aufgenommen und gespeichert. Diese Erfahrung wirkt sich nicht nur auf
unsere Bewegung und unsere Haltung aus, sondern auch auf unser Selbstbild.
Das Selbstvertrauen wächst dadurch. Die Bewusstheit hilft, Bewegen,
Fühlen, Empfinden und Denken in ein fliessendes Gleichgewichtzu bringen.
Der Ursprung
der Tellington TTouch Methode
Da Linda
ihr ganzes Leben mit verschiedenen Tieren verbunden war, versuchte sie,
das bei Moshé Feldenkrais Erlernte auch bei Tieren anzuwenden.
Inspiriert wurde Linda auch von der Theorie von Dr. Charles Sherrington
aus England. Er stellte fest, dass die beiden Teile einer Nervenfaser,
die durchtrennt werden, wieder zusammenwachsen können.
Jede gesunde Körperzelle hat eine eigene Intelligenz,und einen eigenen
Kreislauf. Sie kennt ihre Funktion im Körper und steht in Verbindung
zu anderen Zellen, die sich gemeinsam zu einem Zellverband, dem Gewebe,
verbinden. Die Gewebe bauen Organe auf, die sich wiederum zu einem System
zusammenfassen, wenn es der gleichen Funktion dient.
Linda war fasziniert von dieser Theorie der Zell-Intelligenz. Der Tellington
Touch basiert auf dieser Theorie: die Information einer nicht gewohnheitsmässigen
Berührung leitet die Zelle weiter, von Zelle zu Zelle, bis ins Gehirn.
Das Gehirn speichert dann die angenehme, kreisende Berührung und
gibt somit auch die Möglichkeit, unangenehme oder traumatische Erinnerungen
physischer oder psychischer Art aufzulösen.
|